Warning: Creating default object from empty value in /homepages/24/d246491759/htdocs/kunstwerk-stadt/wp-content/themes/freshnews/functions/admin-hooks.php on line 160

Archiv | Archiv 2011 RSS-Feed für diese Kategorie abonnieren

Over & aus …

… die Rollbar hat den Kuchen eingepackt, die Gärten sind zurück in die Stadt gewandert, zum Beichten müsst ihr jetzt in die Schule und uns rauchen noch die Köpfe von der Tagung und die Füß

e von der Dance Lecture! kunstwerkStadt ist aus der Rathausgalerie ausgezogen und bleibt hoffentlich in Form von Ideen, Erinnerungen, Fortsetzungen lebendig.

Vielen Dank allen fürs Besuchen, Mitmachen, da sein!

Das kunstwerkStadt-Team und alle MitmacherInnen

zp8497586rq

Kunst im öffentlichen Raum!?

[nggalle

ry id=12]

zp8497586rq

Die Trennung von Körper und Geist

Die Tagung Urbanes Lernen ist auch ein Forum zur Diskussion einer Frage:

Ist die Trennung von Körper und Geist nun wirklich der richtige Weg, urbane Räume angemessen wahrzunehmen, zu gestalten?

zp8497586rq

Neue Spiel- und Erlebniswelten real / digital

inter@ktiv Mediensalon 2011

Vortrag: Andrea Winter am 13.10.2011 im Rathaus München (Kleiner Sizungssaal)

20 Uhr: Begrüßung durch Haimo Liebich
(Vorstellen des Tagesablaufes, Vorstellen der Referentin)

Wolfgang Zacharias zum Einstieg
Zum Einstieg gibt Wolfgang Zacharias einen Überblick über die Aktualität des Themas, Räume und Welten, Entdecken des öffentlichen Raums.
Er stellt verschiedene Projekte wie das Partnerschaftprojekt der Urbanauten “Vermessung des Urbanen 3 0″ und das “streetgames”-Festival “you are go!” in Berlin.
Zudem beschreibt er den Stadtraum als einen neuen Zwischenraum, einen öffentlichen Zwischenraum.
Er zitiert: “Renaissance des öffentlichen Lebens ausgerechnet durch das Internet.” Neue Räume werden bespielt, durch den Katalysator Internet (facebook usw.).
Eine passende Überleitung zum “digitalen” Raum-Beitrag Andrea Winters.

Andrea Winter
– Spielkultur real/digital

Andrea Winter stellt das Thema Spielräume real/digital vor, wobei sie Computerspiele ausklammern will.
Zu Beginn will sie Konzeptideen mitgeben. Wie man tatsächlich praktisch digitale Medien in Spiel-und Lernräumen einsetzen kann.
In einem Rückblick erläutert sie Stadtraumentdeckung – früher – mit Zettel und Schnitzeljagd.
Heute hat jeder Handy, smartphones, es gibt GPS-Geräte usw.
“Wer kennt schon noch irgendeine Telefonnummer?”, unsere Gesellschaft sei heute durch “Digitale Demenz” bestimmt.
Man könnte jetzt auch von einer Kompetenzverschiebung sprechen, wir wissen eben wie wir all diese neuen Geräte bedienen.
Wie setzt man all die neue Technik, die

neuen Möglichkeiten um? “Was passt wo für wen und warum?”
An eigenen Praxisbeispielen stellt sie verschiedene Konzeptideen vor.
Computerspiele live im Stadtraum erleben.
Ausschnitte, filmische und bildliche, lassen das Publikum auch an einem Projekt der Uni Frankfurt teilhaben.
Dieses war eine an einem Praxistag stattfindende Medienrallye mit 18 Stationen (Wissen, Rätsel, Kreativität).
Anhand dieser Ausführung gibt sie eine allgemeine Checkliste für die Teilnehmer:
z.B. Zielsetzung, Alters-/Zielgruppe, geeignete digitale Medien, Zeitplan, finanzieller Aufwand, Verantwortlichkeiten, usw.

Nachgedanken | Nachfragen

Inklusives Spielen

Wie können Medien und neue Technologien auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung das Spielen im urbanen Raum erleichtern?

Medien können gerade das inklusive Spiel als Methode aufgreifen und integrieren.

Inwiefern suggeriert die Heranführung an digitalen Medien die Entfremdung von Natur? Wie stark beeinträchtigt die ständige digitale Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen deren Wahrnehmung und Verbundenheit mit der Natur?

Medien dürfen nicht als Ersatz für das Natürliche gesehen werden, sondern sind vielmehr als Ergänzung zu begreifen: ein sinnhaftes Erlebnis medial aufgearbeitet liefert so pädagogischen Mehrwert.

Ein wichtiger Aspekt: das Peergroupwissen – z.B. von Studentengruppen – ist selten ausreichend und v.a. nicht auf gleichem Niveau – es ist also nicht vorauszusetzen, dass die TeilnehmerInnen alle wissen, wie die neuen Technologien funktionieren.

Der komplette Vortrag als pdf-Dokument zum Download

Andrea Winter, Hanau | Buch-Website | Reinhardt-Verlag

zp8497586rq

Christine Heil:
Ästhetische Forschungen im Kulturraum

Chancen für Bildung und Partizipation

Abspielen von Tonaufnahmen, Umfrage in Karlsruhe (Projekt einer Schulklasse):
DEMOKRATIE?! – Ist Demokratie gerecht?

Antworten von Jung und Alt: vielfältige, auch oft widersprüchliche Antworten (micro-fiction)

Raum zwischen Kunstwerk und Betrachter: Prozess der Auseinandersetzung, Vermittlung
Kultur.Forscher!:
www.kultur-forscher.de: Programm zweier Stiftungen:

PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
Netzwerkbildung von (je) drei Schulen wird angestrebt, Schule muss als Bedingung außerschulischen Partner haben
Prozessbegleitung, Kooperation von Schule – Museum – Öffentlicher Raum – Theater
Unterstützung: Vernetzung, Prozessbegleitung, Fortbildung und Fördermittel
Ziel ist die Lehr- und Lernkultur an Schulen nachhaltig zu verändern!
Ästhetische Forschung (Ansatz Kämpf-Jansen: detailierte Beschreibung von künstlerischen Prozessen)
Perspektive: Forschendes Lernen muss den Schülern zugemutet und zugetraut werden: dass die Schüler ihre Fragestellungen selbst finden und formulieren und ausprobieren, eigene Wege beschreiten können.

Ästhetische Forschung: Entwicklung ab den 90er Jahren

  • Ein ästhetischer Forschender geht von einer Frage oder einem subjektiven roten Faden aus,
  • das Ergebnis ist eine künstlerische Gestaltung, häufig eine Rauminstallation oder eine Performance,
  • der Prozess wird von einer fortlaufenden Dokumentation (Projekttagebuch) und Reflexion begleitet

Ein ästhetisch Forschender bedient sich neben den Praktiken der Wissenschaft gleichermaßen unterschiedlicher Verfahren und Erkenntnisweisen des Alltags und der Kunst, insbesondere Gegenwartskunst

Wichtig auch: Zeitmanagement, Interviews, Dokumentation, Wissenschaftliche Verfahren nutzen
Anders als ein Wissenschaftler, bleibt ein ästhetisch Forschender hinter seiner Arbeit sichtbar (Subjektive Sicht)

Kern Ästhetischer Forschung ist die Vernetzung … (Zitat Kämpf-Jansen)

Kämpf-Jansen: Folie eines Atelierplans, als Erklärung für Lehrer mit Materialien, Anregungen:
… Vernetzung von

  • Alltagsästhetik (Biografisches, Bilder, Dinge)
  • Kunst
  • Ästhetische/ künstlerische Praxis
  • Wissenschaft

Im Künstlerischen sind die Forschungsprozesse immer verbunden mit Selbstreflektion, ich-Erfahrung und Bewusstseinsprozessen (auch Eigensinn, muss nicht übertragbar sein)

Das Ästhetische der Ästhetischen Forschung hat Erkenntnisfunktion! (Ästhetik, die sich aus der Fragestellung/ den Bedingungen der Arbeit ergibt – können auch hässlich sein)

Ästhetische Forschung: Kulturprojekte: „an den Rändern offen bleiben“, Ergebnisse nicht kennen, Bühnen schaffen für Prozesse, Projekte, die sich entwickeln können, anhand dem Bespiel: Micro-fiction.

„Man wird nicht als Bürger oder Bürgerin mit einer Stimme und einer Meinung geboren, wir können nur dann die Fähigkeit erlangen zu streiten, zu wählen, und abzustimmen, wenn wir uns hierfür entsprechend ausgerüstet sind oder uns ausrüsten können“ making things public.

Christine Heil, Kunsthochschule Mainz

Ein herzlicher Dank für die Zurverfügungstellung von Bild- und Tonmaterial
zu "DEMOKRATIE?! – Ist Demokratie gerecht?" geht an:
Stephan Fürstenberg und  Henrike Plegge,
MitarbeiterInnen der Museumskommunikation des ZKM Karlsruhe
(Das Projekt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung
in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag)

Marion Thuswald: Urbanes Lernen als situierte involvierte Praxis?

Marion Thuswald zeigt den bildungswissenschaftlichen Zugang zu Kunst- und Kulturpädagogik; als Aktivistin und Sozialpädagogin. Sie berichtet von einer Feldstudie über Bettlerinnen.

Was ist urbanes Lernen?

Lebensqualität, Lebenslanges Lernen
Worthülse, vieldeutiger Begriff: unbestimmt, beliebig befüllbar, scheint anstrebenswert
Nähere Bestimmung des Begriffs ist nötig: Bezugsrahmen: Feld: Kunst- und Kulturpädagogik
Kulturelle Bildung: Sammelbegrif: Entwicklung dazu in den letzten 10 Jahren

Zitat: Max Fuchs: alle Aspekte widerspruchsfrei zu integrieren <-> Thuswald: Unterschiede beachten!

Widersprüche des Prozesses Bildung sollen Raum finden
Stadt und Urbanität sowie Bildung sind geprägt von widersprüchlichen Interessen / Tendenzen

Städte im Allgemeinen und öffentlicher städtischer Raum im Besonderen sind Räume der Heterogenität, der Erfahrung von Fremdheit, Irritation und Verunsicherung – und somit auch Orte, die Lern- und Bildungsprozesse auslösen können.

Praxis des urbanen Raumes (der kulturellen Bildung):

Positionierung ist notwendig, unvermeidlich: wenn wir uns positionieren sind wir involviert, „mitten drin“: wir sind in unserem Handeln IMMER in Widersprüche verwickelt, können nichts richtig machen, müssen uns für unser Handeln immer neu entscheiden und verantworten

Bildung, die das autonome Subjekt nicht braucht (Thuswald); andere Konzeptionen: Anerkennung des Indifferenzwertes, Differenzen der Subjekte als Vorraussetzung für demokratische Tendenzen

Demokratische Bildung

Verbindung von Urbanität und Bildung: für städtisches Leben sind Widersprüche konstruktiv

Kunst:

  • Wissen um die eigene Involviertheit und die Notwendigkeit von Positionierung
  • Blick auf Widersprüche und die Wirkmächtigkeit von Differenzen
  • die Orientierung der eigenen Praxis an Demokratisierung
  • Lernen als situierte soziale Praxis begreifen –> kollektive Praxen entwickeln
  • Ein kritisch involvierter Umgang mit Macht, Konflikt und Differenz

Die Powerpoint-Präsentation zum Download

Marion Thuswald, Akademie der Bildenden Künste, Wien

Uwe Lewitzky: Kunst für alle

Demokratischer Kulturbegriff (niedrigstellige Angebote, die sich am Alltag der Menschen orientieren)

„Kunst, die das Museum verlässt, hat einen demokratischen Anspruch, da sie mit den Menschen in Kommunikation tritt“

Buch: „Kunst für alle?“ Entwicklung von Kunst im öffentlichen Raum

Inhaltlich: vom Denkmal zur Kunst am Bau (Kritik an dem engen Paradigma Kunst am Bau)

Heutige Weiterentwicklung:
Skulptur sollte Bezug zum Raum haben
Transformation vom Künstler zum Kulturarbeiter: Künstler versucht kulturelles Kapital Menschen vor Ort im Raum zur Verfügung zu stellen, deren Kreativität zu aktivieren, Selbstbildung anzuregen („Herstellung einer Handlungs- und Kampfbereitschaft“): Herstellung von Kunst im öffentlichen Interesse
Bsp.: Park im armen Stadtviertel St. Pauli: Gentrivizierung

Öffentlicher Raum als Lebenswelt:
Urbaner Raum: „Verräumlichung der Herrschaft“
Urbane Praxis: Kulturtechnik, Mittel zur Emanzipation des Individuums; Stadt als Kunstwerk: Praktische Aneignung des Urbanen Raumes, Bsp. Graffiti
-> bestenfalls werden in der Stadt kreative Prozesse ermöglicht

Methode zur Transformation: Umwelt seinen Bedürfnissen anpassen
Neue Dynamik – neue Urbanität: Gestaltung des Städtischen Raumes: Tauschwert, statt Nutzwert:
Stadtplanung folgt dem Ziel der Profitmaximierung, der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt
Städtischer Raum als Ort der Kontrolle, kein Ort des Austausches mehr: Ordnungs- statt Sozialpolitik
Negativ-Bsp.: Hamburg, Landungsbrücke, und darunter lebende Obdachlose: Zaun zur Vertreibung – Demonstrationen => Zaunabbau

„Kunst für Alle?“:

gut ist, was erfolgreich ist, Bsp.: Musical: König der Löwen; Kultur = Entertainment
Temporäre Events, keine langfristigen Angebote
Kreative Potentiale werden umgeleitet in den Bereich der Freizeitgestaltung (Red Bull Flugtag)
Instrumentalisierung von Künstlern: künstlerische Ansätze von Seiten der Stadt
Bsp: Bärenskulptur in München, Wasserträger in Hamburg (Stadtmaskottchen)
Konsumiere – sei ruhig – stelle keine Ansprüche
Der städtische Raum entfremdet den Menschen, er kann sein kreatives Potential nicht für seine Bedürfnisse einsetzen

Uwe Lewitzky, Hamburg

Eröffnung der Tagung

Haimo Liebich zitiert zum Tagungsbeginn Wolfgang Welsch – ein Zitat welches sich der Kulturreferant der LH München, Dr. Küppers anlässlich der Aktionsausstellung kunstwerkStadt herausgesucht hatte:

"Wer den Begriff des Ästhetischen exklusiv an die Provinz Kunst binden und seine Grenzen gegenüber dem Alltag partout dicht machen möchte, betreibt ästhetischen Provinzialismus."

Haimo Liebich knüpft den Faden gleich mit Friedrich Schiller weiter:

„Kunst und Kultur sind das Wichtigste, was wir haben, ..“

Die Begrüßung durch Stefanie Reichelt, der Leiterin der Abteilung Kulturelle Bildung im Kulturreferat der LH München befasst sich mit den Themen und Fragestellungen der Tagung:

  • Kunst | Kulturelle Bildung | Öffentlicher Raum | Partizipation
  • Wie verhalten sich Raum- und Erfahrungsprozesse zueinander?
  • Welche Bedeutung haben reale Räume heute bei der Zunahme digitaler Welten noch?
  • die Frage der künstlerischen Aneignung des öffentlichen Raumes
  • der Blickwinkel Kunst versus kulturelle Bildung ist sicherlich ein interessanter Punkt der Tagung

Wolfgang Zacharias greift in seiner Einleitung die lange bayerische Geschichte der kulturellen Bildung auf:

  • Von KEKS zu KIKS: Geschichte mit Bezug zu heute
  • Irritation-Intervention: KEKS-Buchstaben
  • Besondere Begrüßung: Michael Popp aus Nürnberg, Fridhelm Klein (gemeinsame Anfänge):
  • Nürnberg & München: zwei bunte Städte in einem schwarzen Land
  • Aktionistisches-Intervenierendes: im aktuellen Kunst-Diskurs: „die Zeit hat sich auf uns (KEKS-Zeit und -Aktionen) zu entwickelt“
  • Heute: Befragungen: Urbanität, Kunst, Kultur: Schnittmengen, Kooperationen

Einladung zum Inter@ktiv-Salon im Sitzungssaal des Rathauses: heute, 20 Uhr

Vorstellung des Tagungsprogramms

[nggallery id=11]

Live-Dokumentation der Tagung

Hier entsteht in Kürze die Live-Dokumentation der Tagung URBANES LERNEN – RÄUME BILDEN.

Mit Fotokamera und Aufnahmegerät, mit Stift und Block sind unsere MitarbeiterInnen unterwegs, um O-Töne und Interviews zu ergattern, Vorträge zu protokollieren und Präsentationen zu sammeln. All dieses Material wird direkt zeitnah erfasst und hier online zusammengestellt. Unter der Kategorie DOKUMENTATION sind die gesammelten Dokumente, Fotos, Audio-, Text- und Videoschnipsel zu finden. Und direkt am Ende der Tagung ist die komplette Dokumentation dann auch schon fertig und weltweit verfügbar.

Temporäres Büro für irrelevante Zeichen

Stefanie Müller und Klaus Dietl bringen Kissenskulpturen in den Stadtraum.

Do 13.10. ab 14:30 Uhr – Treffpunkt Rathausgalerie | Kunsthalle

Anmeldung zur Tagung …

… noch bis 15 Uhr möglich!

Noch einige wenige Plätze sind frei! Eine kurzfristige Anmeldung ist noch möglich: direkt in der Rathausgalerie | Kunsthalle ab 15 Uhr

 

iZ-ART | KEKS-revival | MOVE_You

Vorspiele zur Tagung
und Aktion zum Mitmachen für Kinder und Jugendliche

Kurze spielerische und spontane Aktionen von Kindern und Jugendlichen im Stadtraum: eine Jagd auf den iZ-Bären, eine ferngesteuerte Schachtel, ein Freeze am Obststand, eine Körper-Skulpturen-Landschaft, ein Bauarbeiterchor, eine Lachgasse…

13. Okt., 13.00 – 16.00 Uhr: Ort: Rund ums Rathaus
14.Okt., 17.30 – 19.00 Uhr: Ort: Rund ums Rathaus

Ohne Anmeldung; nähere Informationen unter: www.iz-art.de

Ein Projekt von PA/SPIELkultur e.V.

Tagung: Urbanes Lernen – Räume bilden

Neue Formate
kulturell-künstlerische Bildung

Der überregionale Diskurs im Horizont von Kunst | Kultur | Medien | Spiel | Lernen | Aufwachsen beschäftigt sich zunehmend mit „Kultureller Bildung im öffentlichen Räumen“, mit urbanen Inszenierungen und Performances. Es geht um (Inter-) Aktivität, spielerisch und experimentell mit Interventionen, Irritationen, Imaginationen und Inszenierungen in öffentlichen Räumen. Ästhetische Aktion & ästhetisches Lernen werden dabei verbunden mit der Chance zu Teilhabe und Partizipation.
Urbanes Lernen zeigt sich auch in der „realdigitalen“ Dynamik 2.0., etwa als „postdigitale Spiel- und Lernkultur“ zugunsten neuer realmedialer Erfahrungs- und Erlebniswelten.

Inhalte und Themen
Befragungen:
Urbanität, Kultur und Bildung
Urban art – reclaim the streets:
Spiel- und Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Bildungswerte? Teilhabe?
Praxisforen:
Projekte, Felder und Formate Urbanen Lernens
Wirkungen:
Lebenswelten als kulturelle Lernwelten

    Adressaten
    Kunst- und Kulturpädagogik, Kunst, Soziale Arbeit, Kunstvermittlung, Jugendarbeit, Politik und Verwaltung der Felder Kultur, Jugend, Familie, Bildung, Soziales

    Strickmob

    "Der grüne Faden“, ein Strickmob von Greencity e.V.
    Video: Benedikt Schulte, Lichtbilder Filmproduktion

    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    LOKAL/SUR/REAL

    Mit surreal entfremdet gestalteten Schaufensterpuppen in der Münchner Innenstadt unterwegs: Interaktion, Intervention und Irritation des urbanen Raumes.

    [nggallery id=10]

    Aktionen, Workshops und eine Performance-Lecture

    – eine herzliche Einladung zu unserem Programm am Wochenende!

    Alle Veranstaltungen und weitere Infos zu den einzelnen Terminen im Kalender. Unsere Roll-Bar mit exquisiter Kuchenauswahl hat an beiden Tagen geöffnet, Bücher zum Thema und Zeitungen laden zum Verweilen ein (Sofas vorhanden). Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch!

    Die Rathausgalerie ist Treff- und Ausgangspunkt für folgende Veranstaltungen (eine Auswahl):

    Am Samstag (die Ausstellung hat bis 24 Uhr geöffnet):
    zwischen 14 und 17 Uhr können Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene bei spontanen Aktionen rund ums Rathaus mitmachen ("lokal/sur/real"). Für Jugendliche gibt es zwei Parkour-Workshops mit Profis (um 14 und um 17 Uhr) und einen Videodreh für Münchens ersten Videostadtplan um 15 Uhr (beides ohne Anmeldung). LEO TV Starpoint bietet ab 18 Uhr Raum für Selbstinszenierungen und Star-Allüren. Steffi Müller und Klaus Dietl laden zum gemeinsamen Abendbrot ins "Temporäre Büro für irrelevante Zeichen" (um 18 Uhr) – und auch nach 20 Uhr bleibt ihr Büro für geöffnet, es darf gearbeitet werden!
    Auch an weiteren Orten im Stadtraum ist etwas geboten: der Nachmittagsrave am KIOSK FRee um 14 Uhr (Sendlinger Tor), oder ein Workshop "LeoARTmapping" für Kinder und Jugendliche – hier werden eigene Spuren im Stadtraum hinterlassen und dokumentiert (Sa. und So., 11 bis 16 Uhr, Treffpunkt in der Leopoldstraße 61, PA SPIELkultur, Anmeldung info@spielkultur.de).

    Am Sonntag sind die City-Stories zu Gast in der Rathausgalerie
    – Kinder erzählen ihre Stadt! Die Künstlerin Ruth Geiersberger und SchülerInnen (Vorsicht: die MacherInnen der geheimnisvollen Beichtbox in der Ausstellung!)  laden zum Stadtspaziergang der besonderen Art ein (15 – 16.30 Uhr). Und am KIOSK FRee am Sendlinger Tor erwartet Sie Tassilo Letzel zu einer "Fahrradtour zur kritischen Stadtforschung".

    Aktion mit Monica Gomis

    6.10.11:
    Mit einer Gruppe von 8 Personen zog die Tänzerin Monica Gomis durch die Münchner Innenstadt, um künstelerische Zeichen gegen den Konsum zu setzen. Sich umarmend formierten sich die Teilnehmer in einer Reihe und kontrastierten mit Ruhe und Tiefsinn die Hektik von “Shoppern“ und Touristenströmen.

    [nggallery id=7]

    Die Freisprechanlage…

    … überträgt Geräusche, Stimmen und Stimmungen aus dem Hof der Rathausgalerie bis ins Stadtmuseum und vice versa!