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Uwe Lewitzky: Kunst für alle

Demokratischer Kulturbegriff (niedrigstellige Angebote, die sich am Alltag der Menschen orientieren)

„Kunst, die das Museum verlässt, hat einen demokratischen Anspruch, da sie mit den Menschen in Kommunikation tritt“

Buch: „Kunst für alle?“ Entwicklung von Kunst im öffentlichen Raum

Inhaltlich: vom Denkmal zur Kunst am Bau (Kritik an dem engen Paradigma Kunst am Bau)

Heutige Weiterentwicklung:
Skulptur sollte Bezug zum Raum haben
Transformation vom Künstler zum Kulturarbeiter: Künstler versucht kulturelles Kapital Menschen vor Ort im Raum zur Verfügung zu stellen, deren Kreativität zu aktivieren, Selbstbildung anzuregen („Herstellung einer Handlungs- und Kampfbereitschaft“): Herstellung von Kunst im öffentlichen Interesse
Bsp.: Park im armen Stadtviertel St. Pauli: Gentrivizierung

Öffentlicher Raum als Lebenswelt:
Urbaner Raum: „Verräumlichung der Herrschaft“
Urbane Praxis: Kulturtechnik, Mittel zur Emanzipation des Individuums; Stadt als Kunstwerk: Praktische Aneignung des Urbanen Raumes, Bsp. Graffiti
-> bestenfalls werden in der Stadt kreative Prozesse ermöglicht

Methode zur Transformation: Umwelt seinen Bedürfnissen anpassen
Neue Dynamik – neue Urbanität: Gestaltung des Städtischen Raumes: Tauschwert, statt Nutzwert:
Stadtplanung folgt dem Ziel der Profitmaximierung, der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt
Städtischer Raum als Ort der Kontrolle, kein Ort des Austausches mehr: Ordnungs- statt Sozialpolitik
Negativ-Bsp.: Hamburg, Landungsbrücke, und darunter lebende Obdachlose: Zaun zur Vertreibung – Demonstrationen => Zaunabbau

„Kunst für Alle?“:

gut ist, was erfolgreich ist, Bsp.: Musical: König der Löwen; Kultur = Entertainment
Temporäre Events, keine langfristigen Angebote
Kreative Potentiale werden umgeleitet in den Bereich der Freizeitgestaltung (Red Bull Flugtag)
Instrumentalisierung von Künstlern: künstlerische Ansätze von Seiten der Stadt
Bsp: Bärenskulptur in München, Wasserträger in Hamburg (Stadtmaskottchen)
Konsumiere – sei ruhig – stelle keine Ansprüche
Der städtische Raum entfremdet den Menschen, er kann sein kreatives Potential nicht für seine Bedürfnisse einsetzen

Uwe Lewitzky, Hamburg

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