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Panel: Ist das Kunst? Bildungswerte?

Podiumsdiskussion

Moderation: Birgit Mandel (ganz links)

Teilnehmer (v.l.n.r.): Astrid Weindl (Färberei, KJR München Stadt), Anja Junghans (die urbanauten), Tina Haase (TU München, Bildende Kunst), Kerstin Möller (Kulturreferat LHM), Margarete Hentze (Künstlerin), Karl-Michael Brand (Rcho e.V.)

Frage: Welches zentrale Ziel verfolgen Sie mit ihrer Arbeit im und für den öffentlichen Raum?

Möller: Stadt München fördert mit 1,5% der Gelder für Bauvorhaben jährlichen Kunst (am Bau).
2009, Stadtratsbeschluss: Kunst im öffentlichen Raum fördern: Münchner Künstler
2012/ 13 Künstlerduo: Beschäftigung mit öffentlichem Raum heute
Vermittlung von Kunst
–> Stärkere Akzeptanz der aktuellen Kunst in der Münchner Öffentlichkeit

Haase: Kunst <-> Gestaltung: Schwierigkeiten der Begrifflichkeiten in der eigenen Lehrtätigkeit
Kunst wirft viel ab, Kunst wird für viel verwendet, ge- oder benutzt, die Städte profitieren von ihr
–> Kunstengagierte, städtische Politik ist gewünscht

Hentze: Dokumentarfilm zur selbstbestimmten Bildung, exemplarisch für eine Art des Lernens:
Jeder Mensch hat seine eigene Art des Lernens und kann diese (heraus)finden, Demokratie auf Suber8: wie empfinde ich Demokratie?
fließender Übergang von Kunst und Lernen, sowie Kunst und Leben

Brand: Beuys: How to be an artist..
Lernziel Lebenskunst vor dem Hintergrund eines erweiterten Kunst-, Kultur- und Bildungsbegriff
Arbeit mit „Outsider-Künstlern“: Menschen mit geistiger Behinderung, die kreativ tätig sind
Kulturelle Bildung im Sinne von Bildung zur kulturellen Teilhabe, Partizipation
Aber: „es ist normal, verschieden zu sein“ -> keine erzwungene Integration!

Weindl: Fördert Graffiti-Künstler, Akzeptanzschaffung der Szene
Färberei in München: Knotenpunkt Künstlernetwerke
Ziel: erhalten von (Frei)räumen in der Stadt, auch pädagogischen Auftrag erfüllen: Räume für junge Leute und deren Entfaltung zu schaffen

Junghans: Anfänge: Debattierclub in der Uni (Geografen)
Ziel: Bewusstmachung des öffentlichen Raumes, der mitgesta

ltet werden kann

Frage: wem gehört der öffentliche Raum wird behandelt
Projekt: Kulturstrand
Themen: Normen – öffentlicher Zwischenraum (Internet-Stadt) – Isar als urbaner Raum
Kunst als Mittel zum Zweck, kein künstlerisches Selbstverständnis

Frage: Was haben Künstler und Kuratoren des Skulpturenboulevards Berlin damals falsch gemacht?
Wieviel Vermittlung braucht Kunst im öffentlichen Raum, braucht Urban art?

Junghans: Kunst muss Ort und Menschen reflektieren, Interesse an ihnen haben, um die Menschen
ansprechen: Bezug zur Umwelt fehlte wohl..

Möller: Kunst im öffentlichen Raum hat von sich aus große Irritation in sich => Provokation, Reaktionen müssen ausgehalten werden
Oft provoziert auch Gedenkkunst Diskurse, Bsp: Memory Loops: virtuelles Denkmal

Was ist mit der Kunst, die niemand wahrnimmt? Wie wichtig ist Vermittlung, welche Art von Vermittlung wird gebraucht?

Hentze: Kunst vermittelt sich oft selbst, Kunst im öffentlichen Raum hat mit Kommunikation zu tun
Educational Turn: werden Künstler nun zu Kulturpädagogen, gestalten weniger, geben nur noch Anstöße zur Auseinandersetzung?

Brand: Kunst ist immer Dialog, Kommunikation – da der Künstler seine Gedanken dem Publikum zuführt, Reaktion haben will

Frage: (Konflikt zwischen Bildung und Kunst)
Gibt es Qualitätsprinzipien für Kunst im öffentlichen Raum?

Möller: Kunst & Vermittlung: bei Bewerbungen: Inhalt der Kunstform, an welchem Ort soll sie stattfinden; wesentlich, dass diese Kunstaktion auf den spezifischen Ort hin konzipiert ist -> Kunstgegenstand regt anders zum Nachdenken, so ist allein durch die Idee, die Platzierung an den Ort schon viel Vermittlung passiert: Zielgruppenorientierte Handlung (Voraussetzung: Zielgruppe definieren
Nicht jeder Künstler will, dass sein Kunstwerk didaktisch vermittelt wird!

Brand: Kunstvermittlung ist bestenfalls mehr als nur „ein Bild erklären“, auch überlegen: was fehlt..
Außerdem: interdisziplinäres Arbeiten

Junghans: Qualität des Kunstwerkes, wenn es viele, auch sonst nicht interessierte Leute/ möglichst viele anzusprechen
Kunst steht für sich selbst, kann sich selbst vermitteln

Hentze: Bezeichnung der eigenen Arbeiten teilweise als angewandte Kunst

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