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Neue Spiel- und Erlebniswelten real / digital

inter@ktiv Mediensalon 2011

Vortrag: Andrea Winter am 13.10.2011 im Rathaus München (Kleiner Sizungssaal)

20 Uhr: Begrüßung durch Haimo Liebich
(Vorstellen des Tagesablaufes, Vorstellen der Referentin)

Wolfgang Zacharias zum Einstieg
Zum Einstieg gibt Wolfgang Zacharias einen Überblick über die Aktualität des Themas, Räume und Welten, Entdecken des öffentlichen Raums.
Er stellt verschiedene Projekte wie das Partnerschaftprojekt der Urbanauten “Vermessung des Urbanen 3 0″ und das “streetgames”-Festival “you are go!” in Berlin.
Zudem beschreibt er den Stadtraum als einen neuen Zwischenraum, einen öffentlichen Zwischenraum.
Er zitiert: “Renaissance des öffentlichen Lebens ausgerechnet durch das Internet.” Neue Räume werden bespielt, durch den Katalysator Internet (facebook usw.).
Eine passende Überleitung zum “digitalen” Raum-Beitrag Andrea Winters.

Andrea Winter
– Spielkultur real/digital

Andrea Winter stellt das Thema Spielräume real/digital vor, wobei sie Computerspiele ausklammern will.
Zu Beginn will sie Konzeptideen mitgeben. Wie man tatsächlich praktisch digitale Medien in Spiel-und Lernräumen einsetzen kann.
In einem Rückblick erläutert sie Stadtraumentdeckung – früher – mit Zettel und Schnitzeljagd.
Heute hat jeder Handy, smartphones, es gibt GPS-Geräte usw.
“Wer kennt schon noch irgendeine Telefonnummer?”, unsere Gesellschaft sei heute durch “Digitale Demenz” bestimmt.
Man könnte jetzt auch von einer Kompetenzverschiebung sprechen, wir wissen eben wie wir all diese neuen Geräte bedienen.
Wie setzt man all die neue Technik, die

neuen Möglichkeiten um? “Was passt wo für wen und warum?”
An eigenen Praxisbeispielen stellt sie verschiedene Konzeptideen vor.
Computerspiele live im Stadtraum erleben.
Ausschnitte, filmische und bildliche, lassen das Publikum auch an einem Projekt der Uni Frankfurt teilhaben.
Dieses war eine an einem Praxistag stattfindende Medienrallye mit 18 Stationen (Wissen, Rätsel, Kreativität).
Anhand dieser Ausführung gibt sie eine allgemeine Checkliste für die Teilnehmer:
z.B. Zielsetzung, Alters-/Zielgruppe, geeignete digitale Medien, Zeitplan, finanzieller Aufwand, Verantwortlichkeiten, usw.

Nachgedanken | Nachfragen

Inklusives Spielen

Wie können Medien und neue Technologien auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung das Spielen im urbanen Raum erleichtern?

Medien können gerade das inklusive Spiel als Methode aufgreifen und integrieren.

Inwiefern suggeriert die Heranführung an digitalen Medien die Entfremdung von Natur? Wie stark beeinträchtigt die ständige digitale Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen deren Wahrnehmung und Verbundenheit mit der Natur?

Medien dürfen nicht als Ersatz für das Natürliche gesehen werden, sondern sind vielmehr als Ergänzung zu begreifen: ein sinnhaftes Erlebnis medial aufgearbeitet liefert so pädagogischen Mehrwert.

Ein wichtiger Aspekt: das Peergroupwissen – z.B. von Studentengruppen – ist selten ausreichend und v.a. nicht auf gleichem Niveau – es ist also nicht vorauszusetzen, dass die TeilnehmerInnen alle wissen, wie die neuen Technologien funktionieren.

Der komplette Vortrag als pdf-Dokument zum Download

Andrea Winter, Hanau | Buch-Website | Reinhardt-Verlag

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