Warning: Creating default object from empty value in /homepages/24/d246491759/htdocs/kunstwerk-stadt/wp-content/themes/freshnews/functions/admin-hooks.php on line 160

Marion Thuswald: Urbanes Lernen als situierte involvierte Praxis?

Marion Thuswald zeigt den bildungswissenschaftlichen Zugang zu Kunst- und Kulturpädagogik; als Aktivistin und Sozialpädagogin. Sie berichtet von einer Feldstudie über Bettlerinnen.

Was ist urbanes Lernen?

Lebensqualität, Lebenslanges Lernen
Worthülse, vieldeutiger Begriff: unbestimmt, beliebig befüllbar, scheint anstrebenswert
Nähere Bestimmung des Begriffs ist nötig: Bezugsrahmen: Feld: Kunst- und Kulturpädagogik
Kulturelle Bildung: Sammelbegrif: Entwicklung dazu in den letzten 10 Jahren

Zitat: Max Fuchs: alle Aspekte widerspruchsfrei zu integrieren <-> Thuswald: Unterschiede beachten!

Widersprüche des Prozesses Bildung sollen Raum finden
Stadt und Urbanität sowie Bildung sind geprägt von widersprüchlichen Interessen / Tendenzen

Städte im Allgemeinen und öffentlicher städtischer Raum im Besonderen sind Räume der Heterogenität, der Erfahrung von Fremdheit, Irritation und Verunsicherung – und somit auch Orte, die Lern- und Bildungsprozesse auslösen können.

Praxis des urbanen Raumes (der kulturellen Bildung):

Positionierung ist notwendig, unvermeidlich: wenn wir uns positionieren sind wir involviert, „mitten drin“: wir sind in unserem Handeln IMMER in Widersprüche verwickelt, können nichts richtig machen, müssen uns für unser Handeln immer neu entscheiden und verantworten

Bildung, die das autonome Subjekt nicht braucht (Thuswald); andere Konzeptionen: Anerkennung des Indifferenzwertes, Differenzen der Subjekte als Vorraussetzung für demokratische Tendenzen

Demokratische Bildung

Verbindung von Urbanität und Bildung: für städtisches Leben sind Widersprüche konstruktiv

Kunst:

  • Wissen um die eigene Involviertheit und die Notwendigkeit von Positionierung
  • Blick auf Widersprüche und die Wirkmächtigkeit von Differenzen
  • die Orientierung der eigenen Praxis an Demokratisierung
  • Lernen als situierte soziale Praxis begreifen –> kollektive Praxen entwickeln
  • Ein kritisch involvierter Umgang mit Macht, Konflikt und Differenz

Die Powerpoint-Präsentation zum Download

Marion Thuswald, Akademie der Bildenden Künste, Wien

Kommetarfunktion deaktiviert