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Christine Heil:
Ästhetische Forschungen im Kulturraum

Chancen für Bildung und Partizipation

Abspielen von Tonaufnahmen, Umfrage in Karlsruhe (Projekt einer Schulklasse):
DEMOKRATIE?! – Ist Demokratie gerecht?

Antworten von Jung und Alt: vielfältige, auch oft widersprüchliche Antworten (micro-fiction)

Raum zwischen Kunstwerk und Betrachter: Prozess der Auseinandersetzung, Vermittlung
Kultur.Forscher!:
www.kultur-forscher.de: Programm zweier Stiftungen:

PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
Netzwerkbildung von (je) drei Schulen wird angestrebt, Schule muss als Bedingung außerschulischen Partner haben
Prozessbegleitung, Kooperation von Schule – Museum – Öffentlicher Raum – Theater
Unterstützung: Vernetzung, Prozessbegleitung, Fortbildung und Fördermittel
Ziel ist die Lehr- und Lernkultur an Schulen nachhaltig zu verändern!
Ästhetische Forschung (Ansatz Kämpf-Jansen: detailierte Beschreibung von künstlerischen Prozessen)
Perspektive: Forschendes Lernen muss den Schülern zugemutet und zugetraut werden: dass die Schüler ihre Fragestellungen selbst finden und formulieren und ausprobieren, eigene Wege beschreiten können.

Ästhetische Forschung: Entwicklung ab den 90er Jahren

  • Ein ästhetischer Forschender geht von einer Frage oder einem subjektiven roten Faden aus,
  • das Ergebnis ist eine künstlerische Gestaltung, häufig eine Rauminstallation oder eine Performance,
  • der Prozess wird von einer fortlaufenden Dokumentation (Projekttagebuch) und Reflexion begleitet

Ein ästhetisch Forschender bedient sich neben den Praktiken der Wissenschaft gleichermaßen unterschiedlicher Verfahren und Erkenntnisweisen des Alltags und der Kunst, insbesondere Gegenwartskunst

Wichtig auch: Zeitmanagement, Interviews, Dokumentation, Wissenschaftliche Verfahren nutzen
Anders als ein Wissenschaftler, bleibt ein ästhetisch Forschender hinter seiner Arbeit sichtbar (Subjektive Sicht)

Kern Ästhetischer Forschung ist die Vernetzung … (Zitat Kämpf-Jansen)

Kämpf-Jansen: Folie eines Atelierplans, als Erklärung für Lehrer mit Materialien, Anregungen:
… Vernetzung von

  • Alltagsästhetik (Biografisches, Bilder, Dinge)
  • Kunst
  • Ästhetische/ künstlerische Praxis
  • Wissenschaft

Im Künstlerischen sind die Forschungsprozesse immer verbunden mit Selbstreflektion, ich-Erfahrung und Bewusstseinsprozessen (auch Eigensinn, muss nicht übertragbar sein)

Das Ästhetische der Ästhetischen Forschung hat Erkenntnisfunktion! (Ästhetik, die sich aus der Fragestellung/ den Bedingungen der Arbeit ergibt – können auch hässlich sein)

Ästhetische Forschung: Kulturprojekte: „an den Rändern offen bleiben“, Ergebnisse nicht kennen, Bühnen schaffen für Prozesse, Projekte, die sich entwickeln können, anhand dem Bespiel: Micro-fiction.

„Man wird nicht als Bürger oder Bürgerin mit einer Stimme und einer Meinung geboren, wir können nur dann die Fähigkeit erlangen zu streiten, zu wählen, und abzustimmen, wenn wir uns hierfür entsprechend ausgerüstet sind oder uns ausrüsten können“ making things public.

Christine Heil, Kunsthochschule Mainz

Ein herzlicher Dank für die Zurverfügungstellung von Bild- und Tonmaterial
zu "DEMOKRATIE?! – Ist Demokratie gerecht?" geht an:
Stephan Fürstenberg und  Henrike Plegge,
MitarbeiterInnen der Museumskommunikation des ZKM Karlsruhe
(Das Projekt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung
in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag)

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