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Bettina Uhlig: Urban art und urbanes Lernen: Urbanität und Bildung

Über ästhetische Handlungen und Erfahrungen

Urban art:

  • Bewegung, die mit Hilfe von visuellen Ausdrucksmöglichkeiten der Stadtraum verändert, ihn anders sichtbar macht
  • Von klassischem Graffiti abzugrenzen (obwohl es Gemeinsamkeiten gibt)
  • erschließt und verändert Stadträume
  • menschliche Spur, die auf Existenz verweist (vgl. Graffiti)
  • Spannt den Bogen vom Lokalen zum Globalen (politische Aktionen: besprühte Mauern/ Grenzen)

Segregation: Städte lassen sich durch Ab- und Ausgrenzung sozialer Gebiete/ Milieus beschreiben
(Urban Art: Auseinandersetzung mit Segregation)

Entwicklung Urban Art in Köln: Stadt: rigide Graffiti-Politik: KASA – Kölner Anti Sprayer Aktion, 2007

Kritik: es werden keine Unterschiede zwischen Graffiti und Urban Art gemacht

Reaktion: CasaNova-Köln_Pro Graffiti Initiative; City Leaks Festival_Köln_2011-10-14

Stadtteil Ehrenfeld: neues In-Viertel für Kreative, von Sparkasse unterstützte Urban art..

Inwiefern ist Urban art für Bildungsprozesse interessant und zu erschließen? (Kunst+Unterricht 251/2011)

Arbeiten haben hohen Aufforderungscharakter, machen Lust auf Nachahmung

Urban art ist künstlerische Umgangsform mit Raum und Öffentlichkeit, und somit eigene Form von sozialen, politischen und gesellschaftlichen Handelns

Urban art kann macht sich den öffentlichen Raum zu eigen, kann Menschen somit unmittelbar erreichen

Von Interesse: Verbindung von Gedanken-Ideen und deren Umsetzung in der Urbanität..

„Darf man das?“
Bsp.: East Eric: besprüht Autos (einfarbig) zu Objekten
Frage des Eigentums – Illegalität – Frage der Öffentlichkeit?

„Sichtbarmachen: Das Koordinatensystem der Stadt“
Bsp.: Brad Downey: Auf dem Boden (gestaltet Streifen auf der Straße – um)
Allan Joshua Harris: Skulpturen auf Luftschächten
Jan Vormann: füllt Zwischenräume

„blow up <-> tiny“
Bsp: Thomas Straub: Zeichnungen in Karlsruhe an unscheinbaren Stellen
Specter: starke Vergrößerung von Portraits
Claudio Ehtos: starke Vergrößerte Gestaltungen an Hauswände –per Kran

„wem gehört der öffentliche Raum?“
wir schmieren nicht – wir wackeln an euren Fassaden-
Bsp.: Urban Blooz: zeigen auf Plakatwänden, was diese verbergen
Steinbrenner/ Dempf: „Entschriftung“ in Wien: Werbung in Einkaufsstraße komplett verdeckt

„Interagieren und Zusammenhänge herstellen“
Reagieren aufeinander, interagieren, der Mensch will von sich aus auf den anderen Zugehen: in der Urban art erwünscht – es öffnet sich ein KOMMUNIKATIONSRAUM
Bsp.: Paper Girls: bringen Bilder nicht an Wänden an, verteilen diese auf dem Fahrrad im öffentlichen Raum

„Vereinnahmung – Sold Out von Urban art“
Innovation, die aus dieser Subkultur stammt wird für kommerzielle Zwecke/ Werbekampagnen gebraucht
Bsp.: WK Interact (arbeitete für Nike)
Urban Art Guides: Banksy-App für London (wo seine Arbeiten zu finden sind)

„Urban art can change the world“ ?
Visionäre Kraft liegt der Urban Art Bewegung inne, sie verändert Städte, schafft Spannungverhältnisse
Slogan: think global, act local
Bsp: Swoon: Swimming Cities, 2009: Müllflose in Manhatten
JR: Women are heroes – Weltweit mit lokalen Zusammenhängen: riesig vergrößerte Porträts, Schwarz-weiß, verändern das Stadtbild

Urbanes Lernen als ein Lernen an und in Urbanität
Als Plattform für Bildung, wenn erkannt und reflektiert
Frage: in welcher Stadt/ Welt wollen wir leben?

Bettina Uhlig, Universität Hildesheim

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